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Negativ-Boni für das Bankwesen

Kaum sind medial die Nachwirkungen der (Finanzmarkt-)Krise 2008 (gedanklich) überwunden, schon verdunkelt die nächste Bankenkrise den Horizont! "Zu niedrige Eigenkapitalquote" hört man einhellig aus den Fachkreisen.

Doch blättern wir etwas zurück bis in das Jahr 2009, hat man uns doch weismachen wollen, dass das Eigenkapital nun ausreichend aufgestockt sei. Und just 2 Jahre später hören wir, dass diese Aufstockung damals wieder nur bilanztechnische Tricks waren, mit dem Ziel, dass im Jahr 2010 fette Milliardenboni an das Bankenmanagement ausgezahlt werden konnten.

 

Banken-Manager lernen schnell!

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Foto: © Thorben Wengert / PIXELIO

Eines hat die Krise 2008 gezeigt. Das Rad dreht sich immer schneller und die Manager sind mittlerweile wahre PR Profis geworden, wenn es um das Kommunizieren der Bilanz-Hochschaubahn geht. Schließlich haben Sie 2008 und 2009 gelernt, dass es einfacher ist, nach Jahren der Anhäufung fauler Kredite ein Jahr mit immensen Verlusten einzustreuen um diese faulen Papiere auf einen Schlag loszuwerden, damit man im nächsten Jahr das Spiel von Neuem beginnen lassen kann, um nicht um die fetten Jahresboni umzufallen. Blicken wir zurück, erinnern wir uns, dass im Jahr 2010 die Banken unglaubliche Boni an das Management ausbezahlt haben und nur 1 Jahr später wiederholt sich das Spiel! Nacheinander kündigen die Banken große Verluste an, die „wegen Griechenland und der Ostgeschäfte“ abgeschrieben werden müssen (das haben wir doch bereits vor nicht allzu langer Zeit gehört!!), damit im Jahr 2012 wieder mit satten Gewinnen und noch satteren Boni abgeschlossen werden kann!

 

Und wann lernen Politiker, diesem Treiben gesetzlich den Riegel vorzuschieben?

Gegen dieses schamlose Agieren muss von legislativer Seite der Riegel vorgeschoben werden. Der Grund dafür ist einfach erklärt: Es gibt bei den Banken kein Gremium mehr, das sozial und moralisch verantwortungsvoll Denkt und Handelt! Es wird nur mehr der Macht der Finanz-(Spekulations-)Märkte vertraut und es wird in den obersten Kreisen nur darauf geachtet möglichst hohe Gewinne auszuweisen, damit die Boni entsprechend hoch ausfallen. Alles ist auf Wachstum ausgerichtet, und bevor ein Jahr mit einer soliden "0" „droht“ macht man daraus lieber einen gewaltigen Verlust, da dieser ohnehin in der schnelllebigen Zeit rasch in den Akten untergeht und dafür aber der Weg für fette Gewinne und noch fettere Boni im nächsten Jahr geebnet werden!

 

Negativ Boni für den Bankensektor!

Wenn ein Einzelunternehmer Verluste schreibt, so muss er diese aus der eigenen Tasche zahlen. Diese einfache Regel muss endlich wieder Eingang finden in die Manageretage. Vielleicht lernen dann die bisher so kreativen und lernwilligen Banker wieder langfristiges und vorausschauendes Denken und Handeln. Ich halte es für legitim, dass Manager am Erfolg entsprechend teilhaben, aber nur wenn sie sich auch am Misserfolg beteiligen. Die Jahre 2008 und 2009 haben gezeigt, dass es allerhöchste Zeit ist, dass Manager nicht für kurzfristige Bilanztricks belohnt werden dürfen, sondern nur für langfristiges solides Wirtschaften belohnt werden dürfen!

 

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Gut gesagt...

A business that makes nothing but money is a poor business.
(Henry Ford)

Newsflash

Haben die Demokratien in Österreich ihr Ablaufdatum erreicht?
Wieder einmal habe ich leidvoll die Sondersitzung des österreichischen Nationalrates zur Telekomaffäre verfolgt ... und auch das unrühmliche Ende. Alle haben behauptet für eine Untersuchung und Aufklärung der Korruptionsvorwürtfe zu sein, aber letztlich wurde, wie erwartet, der Antrag eines Untersuchungs Ausschusses, abgelehnt.
Hier stellt sich die Frage, ob die Demokratie, wie sie in den westlichen Ländern praktiziert wird, nicht bereits an ihre Grenzen gelangt ist!
Die Parteipolitik, wie wir sie kennen, hat in den letzten 150 Jahren systematisch alle Gesellschaftsstrukturen unterwandert.
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14. August 2012: Start der Einnahme der Glucosamin-Chondroitin Kombination; 3x2 Kapseln (morgens-mittags-abends)Glucosamin+Chondroitin+MSM von Pure Encapsulations (das entspricht einer Tagesdosis von 1800mg Chondroitin Sulfat, 1800mg Glucosamin HCl und 1800mg Methylsulfonylmethan). 2x1 Kapsel (morgens-abends) Weihrauch von Pure Encapsulations (das entspricht einer Tagesdosis von 970mg Weihrauch). 1x5ml (mittags) EPA/DHA liquid.

16. August 2012: Punktion des linken Knies aufgrund einer belastungsimplizierten Schwellung. Danach Start einer Hyaluronsäure-Spritzentherapie, mit dem Ziel den Leidensdruck bis zur prognostizierten Wirkung der Therpie zu verringern.

21. August 2012: 2 Injektion der Hyalurntherapie. Bisher wurde (subjektiv) eine verringerte morgendliche Steifigkeit der Kniegelenke festgestellt.